Sabine Moll | Blog
Artgerecht leben – was der Mensch vom Tier lernen kann
Was wäre denn ein artgerechtes Leben für den Menschen?
Ein artgerechtes Leben für den Menschen ist kein Rückzug in die Steinzeit. Aber es bedeutet, unsere natürlichen Bedürfnisse wieder ernst zu nehmen:
- Rhythmus statt Dauerleistung
- Verbindung statt Isolation
- Ruhe statt Dauerreiz
- Natur statt nur Beton
- Körperkontakt, Nähe, echte Gespräche
- Zeit zum Verarbeiten, Fühlen, Sein
All das sind keine Luxusgüter. Es sind Grundbedürfnisse. Ohne sie verkümmern wir – emotional, körperlich und seelisch.
Symptome eines nicht-artgerechten Lebens
Viele Menschen sind heute erschöpft, reizüberflutet, abgeschnitten von sich selbst. Sie leiden unter Schlafstörungen, Verspannungen, innerer Leere, chronischer Anspannung oder dem Gefühl, „funktionieren“ zu müssen, ohne wirklich zu leben. Sie glauben, sie seien zu sensibel, zu schwach oder einfach nicht belastbar genug. Aber vielleicht ist genau das die gesunde Reaktion eines Organismus, der versucht, in ungesunden Umständen zu überleben.Der Weg zurück zur inneren Natur
Ein erster Schritt kann sein: innehalten. Dem Körper wieder zuhören. Die Signale ernst nehmen, statt sie zu übergehen. Sich wieder selbst spüren lernen – in einem sicheren, wertschätzenden Raum. In meiner Arbeit mit achtsamer Kommunikation, Cranio Sacraler Körperarbeit und Achtsamkeitstraining begleite ich Menschen genau dabei. Nicht, um sie zu optimieren. Sondern um sie zu erinnern: An das, was schon da ist. An ihre eigene innere Natur. An das Wissen des Körpers. An die Kraft der Stille. An das Recht, nicht nur zu funktionieren, sondern wirklich zu leben.Fazit
Artgerecht zu leben bedeutet nicht, sich zurückzuziehen oder alles anders zu machen. Es heißt: bewusster mit sich selbst zu sein. Die Bedürfnisse des eigenen Wesens zu achten. Und Schritt für Schritt einen Alltag zu gestalten, in dem Menschsein wieder möglich ist – mit allem, was dazugehört: Stille, Berührung, Präsenz, Fehler, Freude, Tiefe.
Denn nur wer artgerecht lebt, kann sich selbst wieder ganz begegnen.
Mein Blog
Symbolarbeit – Im Dialog mit deiner inneren Stimme
In jedem von uns gibt es eine Stimme, die nicht bewertet. Die nicht angepasst oder vernünftig sein muss. Sie ist manchmal sanft, manchmal fordernd, manchmal ganz klar. Sie ist die Sprache deiner inneren Welt – deiner Intuition.
Raus aus der Selbstoptimierungsfalle
In einer Welt voller „Schneller“, „Mehr“ und „Besser“ scheint es, als wären wir nie gut genug. Die Buchhandlungen quellen über vor Ratgebern, Apps erinnern uns daran, wie wir „effektiver atmen“ oder „achtsamer performen“ sollen.


